PROZESS

Schienenfräsprozess zur Beseitigung von Rolling Contact Fatigue (RCF)

Head checks

treten vor allem in der Fahrkante von bogenäußeren Schienen auf und entstehen durch Materialermüdung aufgrund hoher dynamischer Beanspruchungen im Rad/Schiene-Kontakt. Mit zunehmender Risstiefe besteht die Gefahr von Ausbröckelungen bis hin zur Änderung der Wachstumsrichtung in die Querschnittsebene. Im schlimmsten Fall führt dies zum Schienenbruch.

Wheel burns

In Anfahr-, Brems- und Beschleunigungsbereichen kann es zu einem Schleudern der Treibachsen des Triebfahrzeuges kommen. Dies führt u.a. zu Aufhärtungen, Materialverschiebung der Oberflächenschichten und Einsenkung der Fahrfläche, sogenannten Schleuderstellen. Diese führen zu Rissbildung und in Folge zu Materialausbrüchen.

RCF

verkürzen aufgrund von Rissbildung, Materialverschleiß oder der Bildung von Einzelfehler die Lebensdauer der Schiene signifikant. Dazu zählen Fehler wie Squats, Belgrospies, Eindrückungen oder Riffel, Fahrkantenschäden, Shelling, Walzfehler und Spurkorrekturen
Vorbeugende Wartung und rechtzeitiges Reprofilieren der Schiene kann möglichen Schienenbruch verhindern. Durch Fräsen und Schleifen des Schienenkopfes haben Risswachstum, unruhiges Fahrverhalten sowie Lärmession keine Chance. Die Lebensdauer der Schiene wird signifikant verlängert.